“Es war einmal … MÄRCHEN UND DEMENZ“

Präventionsmaßnahme für Pflegeeinrichtungen
  • Studienbasierte Verhaltens- und Verhältnispräventionsmaßnahme
  • Vollumfängliche Kostenübernahme durch die Pflegekassen
  • Limitierte Teilnehmerzahl von 250 Pflegeeinrichtungen pro Jahr
  • Digital und / oder vor Ort
  • Ein Projekt – zwei Zielgruppen: Verbesserung der Lebensqualität von demenziell Erkrankten sowie des Pflege- und Betreuungspersonals
  • inkl. Online-Portal mit Zugriff auf Online-Stammtisch, Mediathek und sämtlichen Arbeitsmaterialien

  • Die Präventionsmaßnahme entspricht den Leitlinien für Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen nach § 5 SGB XI des GKV-SV sowie des GKV-Leitfadens für Prävention nach § 20, 20a und 20b SGB V und ist unter Berücksichtigung der Einschränkungen der Besuchsrechte für Pflegeeinrichtungen aufgrund des Inkrafttretens des Infektionsschutzgesetzes durchführbar.



Was ist MÄRCHEN UND DEMENZ?

Demenzprävention neu gedacht und professionell gemacht
MÄRCHENLAND beschäftigt sich seit 30 Jahren professionell mit Märchen. In unseren durchschnittlich 2.500 Veranstaltungen pro Jahr entwickeln wir auf der Grundlage des vielseitig nutzbaren Mediums Märchen sehr unterschiedliche Formate, bei denen wir Märchen als Inspirations- und Stimulationsquelle für verschiedenste Bedarfslagen und Zielgruppen nutzen.

Vor diesem Hintergrund haben wir im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die vierjährige wissenschaftliche Studie „Es war einmal … MÄRCHEN UND DEMENZ“ durchgeführt, mit der die gesundheitsfördernde Wirkung von Märchen speziell für das mentale Wohlbefinden von Bewohnern mit Demenz und Pflegekräften empirisch nachgewiesen werden konnte.

Auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse hat MÄRCHENLAND das für Deutschland neuartige Gesundheitsförderungskonzept MÄRCHEN UND DEMENZ erarbeitet.


Zentrale Bausteine der Maßnahme


Wirkung bei Teilnehmer*innen

  • Stärkung kognitiver Fähigkeiten
  • Verbesserung psychischer Gesundheit
  • Förderung des Wohlbefindens
  • Soziale Interaktionen
  • Optimierung motorischer Kompetenzen
  • Unterstützung der Gemeinschaftsbildung
  • Reduzierung von herausforderndem Verhalten
  • Vorbeugung von Depressionen

An wen richtet sich das Angebot

  • Stationäre Pflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen
  • Anmerkung: Aufgrund der Covid-19 Pandemie ist die Maßnahme vor Ort aktuell nur in Sachsen und Thüringen durchführbar. In allen anderen Bundesländern ist ausschließlich die digitale Umsetzung der Maßnahme möglich.
Es ist für mich als Betreuerin eine gute Entlastung und Inspiration mit den Zutaten der Märchenbox zu arbeiten. Gestik, Mimik und sprachliche Betonung der Märchenerzählerin sind mir ein Vorbild. Ich freue mich weitere Zugangsmittel zum positiven Umgang mit dementen Menschen erhalten zu haben
Betreuerin aus Nabburg (Arche Noah) 04.08.2020
Märchen aber können immerhin Menschen zum Lächeln bringen – auch Kranke, die lange nicht mehr gelächelt haben
Süddeutsche Zeitung, Unvergesslich, 09.10.2013
„Es war einmal… MÄRCHEN UND DEMENZ“ hat mich in besonderer Weise berührt. Darum habe ich gern die Schirmherrschaft für dieses Forschungsprojekt übernommen
Dr. Maria Furtwängler, Schirmherrin seit 2013
Unseren demenziell erkrankten Bewohnern im Alltag echte Freude zu ermöglichen, ist sehr schwer, da ihnen die Orientierungslosigkeit oft Angst macht. Nach der Märchenstunde waren sie aber oft so beseelt und erzählten viel von sich selbst und früher. So war die tägliche Pflege wesentlich leichter.
Ulrike Schüller, Einrichtungsleiterin des Oberin Martha Keller Hauses, Frankfurt am Main, Frankfurter Neue Presse, 15.05.2015
Das war ein Stück Himmel auf Erden. Wir fühlen uns wie neu geboren
Zitat einer Bewohnerin (anonym)
Wissen Sie, was das Schöne bei Ihnen ist? (der Märchenerzählerin). Sie leben die Märchen. Es fühlt sich so an, als wären wir alle dabei
Zitat eines Bewohners (anonym)
Sie schenken uns das Leben. Wir kommen einmal auf andere Gedanken. Ich denke oft abends noch an das Märchen, wenn ich nicht einschlafen kann
Zitat einer Bewohnerin (anonym)


Vorteile für stationäre Pflegeeinrichtungen

Die psychosozialen Interventionen von MÄRCHEN UND DEMENZ basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen: MÄRCHENLAND führte in Kooperation mit der Alice Salomon Hochschule Berlin die erste, wissenschaftlich dokumentierte Studie durch, in der die positive Wirkung von Märchen auf Menschen mit Demenz bewiesen wird.

Die professionellen Demenz-Erzähler*innen und Dozent*innen haben fundierte Schauspiel- und Erzählqualifikationen und werden regelmäßig von MÄRCHENLAND fortgebildet, sowohl im partizipativen Märchenerzählen und in der Unterrichtsmethodik, wie auf den Gebieten „Krankheitsbild Demenz“ und Hygiene.

Mit dem Ziel, die Märcheninterventionen nachhaltig in den Pflegealltag zu etablieren, strukturiert MÄRCHENLAND gemeinsam mit dem Steuerungsgremium die Abläufe in den Pflegeeinrichtungen und passt die Maßnahme individuell an die Bedürfnisse jeder stationären Einrichtung an.


    • Vollumfängliche Kostenübernahme durch die Pflegekassen
    • Verbesserung der Lebensqualität von an Demenz erkrankten Bewohner*innen
    • Merkliche Erleichterung des Pflege- und Betreuungsalltags von Mitarbeiter*innen
    • Anerkannte und anrechenbare Fortbildungsmaßnahme für Pflegekräfte (inkl. Fortbildungspunkte)
    • Inkl. Evaluation und Zertifikat

Noch heute für 2020 anmelden!

Sichern Sie sich noch heute Ihre Teilnahme an der vollumfänglich finanzierten Demenz-Präventionsmaßnahme für stationäre Pflegeeinrichtungen. Für 2020 haben wir noch wenige Plätze frei.


Häufig gestellte Fragen:

Ja, die Maßnahme wird zu 100% von den Pflegekassen finanziert.

Weil sie als Präventionsmaßnahme vollumfänglich die Ziele und Erfordernisse der Verhaltens- und Verhältnisprävention erfüllt.

Nein, die Maßnahme ist so flexibel einsetzbar, dass von Einzelbetreuung bis zu einer Gruppengröße von 100 Bewohner*innen die Teilnahme möglich ist.

Ja, abhängig vom Bundesland wird die Maßnahme sowohl digital als auch vor Ort, unter Beachtung der Hygieneschutzmaßnahmen durchgeführt.

Nein, Die Fortbildung ist nur in Kombination mit der Umsetzung der kompletten Präventionsmaßnahme möglich.

Ja, die Mitarbeiterschulung dauert 16 Stunden und ist als Fortbildung anerkannt. Jeder Teilnehmende erhält ein Zertifikat.

Ja, jede stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtung darf teilnehmen.



Ihre Partner für innovative Demenzprävention

MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchenkultur gGmbH
MÄRCHENLAND – Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung GmbH

Seit über 30 Jahren beschäftigt sich MÄRCHENLAND professionell mit Märchen. Etwa 2.500 Veranstaltungen pro Jahr verlangen höchste Kenntnis des Traditionsmediums Märchen als auch des modernen Managements.

Angesichts des demografischen Wandels in Deutschland und Europa trägt MÄRCHENLAND zu einem positiven Umdenken für die Mehrgenerationen-Gesellschaft bei, indem das Medium Märchen als emotionaler Türöffner für das Thema Demenz öffentlichkeitswirksam eingesetzt wird.