Wissenschaftliche Studie zur Untersuchung der Wirksamkeit von Märchenerzählen auf demenzkranke PatientInnen

MÄRCHEN UND DEMENZ wurde unter dem Titel „Es war einmal … MÄRCHEN UND DEMENZ“ von MÄRCHENLAND – Deutsches Zentrum für Märchenkultur gGmbH als psychosoziale Intervention konzipiert und im Zeitraum von 2012 – 2015 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Berlin als qualitatives innovatives Forschungsprojekt gefördert.

Aus der wissenschaftlichen Begleitung der Studie der Alice Salomon Hochschule Berlin, unter Leitung von Prof. Dr. Ingrid Kollak, gehen positive Praxiserfahrungen des Märchenerzählens als psychosoziale Intervention hervor. Das Erzählen von Märchen nach MÄRCHENLAND-QUALITÄTSSTANDARD kann zu den Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe Pflegebedürftiger als sozial anerkannte Aktivitäten gezählt werden. Entsprechend der Ergebnisse der Studie ermöglicht professionelles, regelmäßiges Märchenerzählen Wohlbefinden, steigert die Lebensqualität und beeinflusst die Befindlichkeit positiv. Zudem ist die gleichberechtigte Teilhabe und Gemeinschaft Pflegebedürftiger mit/ohne Demenz und deren Angehörigen möglich. Mit gemischten Gruppen wurden durchweg positive Erfahrungen gesammelt, was den Charakter der Gemeinschaftsaktivität unterstreicht.

 

 

„Mit unserer Methode der Videoaufnahme und –analyse erhalten wir einen guten Einblick in die Wirkungsweise auf Menschen mit Demenz“

Prof. Dr. Ingrid Kollak,
Alice Salomon Hochschule Berlin

 

 

 

Mittelgeber:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die
Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Berlin

 

Mittelgeber und Projektpartner:

KATHARINENHOF am Preußenpark, Berlin,
KATHARINENHOF am Dorfanger, Fredersdorf,
KATHARINENHOF am Schwarzen Berg, Stade,
AGAPLESION – BETHANIEN DIAKONIE, Sophienhaus, Berlin und
AGAPLESION – MARKUS DIAKONIE, Oberin Martha Keller Haus und Schwanthaler Carrée, Frankfurt am Main